Kolpingsfamilie Markt Erlbach / Wilhermsdorf
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Zeltlager - 03. - 09.08.13

Am 01.08.2013 machten wir uns auf nach Moggast um den Zeltplatz auf die Ankunft der Kinder vorzubereiten.

Leider mussten wir vor Ort feststellen, dass unser normaler Zeltplatz auf Grund eines Zwischenfalls nicht bewohnbar war und somit auf die Schnelle einen anderen Zeltplatz organisieren mussten.

Nachdem das erste Chaos beseitigt war, bauten wir die Gemeinschaftszelte auf. Wir waren am 03.08.2013 kaum mit dem Aufbau fertig, schickten wir auch schon die Streckenposten los um die Eltern auf den richtigen Zeltplatz umzuleiten.

Als alle Kinder den Zeltplatz gefunden hatten und alles fertig aufgebaut war starteten wir auch direkt mit dem Programm. Zuerst wurde das Jahresbanner mit den Unterschriften aller Teilnehmer vervollständigt und aufgehängt.

Am ersten Nachmittag steht eine allgemeine Einführung in das Lagerleben auf dem Programm. Zuerst werden die Teilnehmer noch einmal offiziell begrüßt.

Es folgt eine kurze Vorstellungsrunde und eine Einweisung in die Lagerregeln.

Danach übten wir noch den Gewitternotplan, damit im Falle eines Gewitters alle genau wissen was zu tun ist.

In der Nacht wird das Lager ab und an von uns bekannten Überfallern überfallen. Diese Überfaller versuchen das Jahresbanner oder etwas aus dem Küchenzelt zu klauen. Die Nachtwache soll dies jedoch verhindern.

Die Regeln dazu lauten: Wenn ein Überfaller abgeschlagen wurde endet für ihn der Überfall und er muss zum Lagerfeuer. Sie kommen über das Feld oder durch den Wald an den Zeltplatz herangerobbt.

Damit die Teilnehmer zum einen den Ablauf dieses Spiels kennen lernen und auch registrieren wie laut der Wald in der Nacht ist / sein kann haben wir am ersten Abend ein Überfallertraining gemacht.

Nach dem Training kamen wir am Lagerfeuer zu einem gemütlichen Lagerabend zusammen, bevor alle mit Ausnahme der 1. Nachtwache ins Bett beziehungsweise in die Schlafsäcke mussten.

 

Am Sonntag fand Morgens zuerst der Lagergottesdienst auf einer Waldlichtung statt.

Danach stand die Wikingerausbildung an. Bei dieser Ausbildung wurden zum einen wichtige Kenntnisse die ein Wikinger haben muss (z.B. Floßbau) als auch Informationen zu der Mythologie und der Lebensweise der Wikinger vermittelt.

Nach 2 Tagen Lagerleben wird es Zeit, dass die Kinder wieder einmal duschen. ☻

So fand am Montag eine Rallye statt, die zum Freibad in Ebermannstadt führte. Vor dem Duschen dürfen natürlich erst einmal alle schwimmen, sich sonnen oder rutschen gehen.

Nach dem Aufenthalt im Freibad geht es mit den Autos zurück auf den Zeltplatz. Ihr wisst ja, Wasser und frische Luft machen müde!

Abends wurden noch Actionspiele gespielt.

 

Am Dienstag fand der Spießroutenlauf statt. Ziel dieses Laufs war es, anhand einer Karte und eines Kompass von Punkt A nach Punkt B zu finden.

Das nächste Ziel wurde immer vom vorherigen Checkpoint in die Karte eingezeichnet.

Da es an diesem Tag sehr heiß war, überraschten wir die Teilnehmer bei ihrer Ankunft am Zeltplatz mit einer Wasserrutsche.

Für die Nacht stand an diesem Tag ein besonderes Programm an. Wir hatten eine Geisterbahn im Wald vorbereitet.

Hier gelang es uns selbst die tapfersten Wikinger in Angst und Schrecken zu versetzten.

Da die meisten nach den vergangenen Tagen sehr erschöpft waren, beschlossen wir die Teilnehmer vor die Wahl zu stellen, ob sie zum Freibad laufen wollen oder ob sie am Platz bleiben wollen um Wikingerhelme zu basteln und anschließend mit dem Auto zum Freibad zu fahren. Erstaunlicherweise wollten über die Hälfte die Wanderung machen, so dass nur wenige Kinder am Zeltplatz blieben um Helme zu basteln.

Einige der Winkingerhelme entwickelten sich zu Wikinger-Prinzessinnen-Helmen.

Nach dem Basteln wurden die am Platz verbliebenen Kinder mit den Autos zum Freibad gefahren, dort wurden wir von den restlichen Leitern und Kindern bereits erwartet. Nach einem schönen Nachmittag im Freibad kehrten wir zurück zum Zeltplatz, genossen das Abendessen und hatten danach einen schönen Lagerabend.

 

Am Donnerstag fand noch ein Fußballturnier am nahegelegenen Spielplatz statt.

Für alle die, die kein Fußball spielen wollten bot der Spielplatz aber auch genügend Attraktionen.

Am Abend fand noch der bunte Abend statt, an dem auch die Kinder etwas vorbereiten konnten und dann vortragen durften. Der Abend bot wieder mal ein sehr abwechslungsreiches Programm und war ein würdiger Abschluss für ein großartiges Zeltlager.

Am Freitag standen dann auch schon wieder die Verabschiedung und der Abbau an.

Dann hieß es für "unsere" Kids auch schon wieder: Koffer packen, Zelte abbauen und ab in Richtung Heimat!

Wie jedes Jahr ist es ein komisches Gefühl, wenn die Woche so schnell vorüber gegangen ist und sich diese immer weiter zusammengewachsene Gemeinschaft trennen muss.

ABER: Nächstes Jahr kommt bestimmt! Und wir freuen uns auf DICH!

Auch kulinarisch hatte das Zeltlager einiges zu bieten. Einmal täglich wurde frisch gekocht. Die Hightlights in diesem Jahr waren die Pizzabrötchen, die über dem Feuer gebacken wurden, die selbstgemachten Semmelknödel in Pilzsoße und die selbstgemachten Hackfleischbällchen in Tomaten-Paprika-Soße mit Spätzle.

Alles in allem war es wieder eine sehr schöne, abwechslungsreiche Woche.

Wir bedanken uns bei allen Spendern, bei Mike für den schönen Gottesdienst, bei der Familie Kormann für den Zeltplatz und natürlich auch für die Hau-Ruck-Aktion diesen Ersatzplatz zu finden und entsprechend vorzubereiten.

Natürlich gilt unser Dank vorallem den Eltern für das entgegen gebrachte Vertrauen und bei allen Teilnehmern, die das Zeltlager zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.

Mit freundlicher Unterstützung durch...

...und vielen mehr, hier!

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